Rund ums HDRi

Um jetzt klar sehen zu können, musste ich einst meine Blickrichtung verändern

HIGH AND LOW

Ein per Kamera oder Computersoftware erzeugtes HDR Bild kann von Monitoren, Druckern und anderen Ausgabegeräten nicht richtig dargestellt werden, weil der Dynamikumfang des berechneten Bilds jenen der Ausgabegeräte bei Weitem Übersteigt. Um ein HDRi auf einem Computer ansehen oder mit einem Drucker printen zu können, muss die HDR Datei wieder auf einen darstellungsfähigen Dynamikumfang heruntergerechnet werden, also zu einem LDRi    (Low Dynamic Range image). Diesen Prozess nennt man Tonemapping.

Das passiert im Tonemapping

Im Tonemapping kommen verschiedene Algorithmen zur Anwendung, die auf das Ergebnis der Umrechnung großen Einfluss haben. Je ach Gewichtung der einzelnen Helligkeitsbereiche des Bilds werden Lichter, Schatten und Kontraste unterschiedlich dargestellt. Je nach verwendetem HDR Programm kann man die verschiedenen Faktoren der Bildberechnung manuell regeln und seinem Geschmack anpassen, oder man wählt vorgegebene Einstellungsvarianten aus, die sogenannte Presets, die man durch manuelle Eingriffe auch noch variieren kann.

 

 

©Thorsten Bylicki

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